Logo

Willkommen auf der Seite www.Harksheide.de
Harksheide ist ein Norderstedter Ortsteil im Norden Hamburgs mit der besten Musik in der Stadt. Den "Music Star" gibt es nun 26 Jahre mit ca. 1300 Konzerten und ca. 40 Festivals

von Bürgern für Bürger - 26 Jahre "Music Star"  1997 - 2023

"MUSIC STAR" 22844 NORDERSTEDT Marktplatz 11  

Unsere Ziele

Plan 1 - auf dieser Webseite findet nicht nur der Norderstedter Bürger Anregungen zum Besuch von Musikveranstaltungen

Plan 2 - und - Interesse vorausgesetzt - kann er sich auch aktiv einbringen und beteiligen an der Planung von Konzerten und                Festivals... und es gilt selbstredend: Nolite te bastardes carborundorum

Plan 3 - sei es als aktives- oder passives Mitglied des gemeinnützigen Vereins Music - Werkstatt e.V

JERRY JOSEPH ( USA ) - 2. Februar 2023

Jerry Joseph is forced to cancel the rest of his upcoming tour dates due to a medical emergency. He is devastated not being able to play the scheduled dates, but at the advice of medical professionals, he is heading home after release in the hospital in Germany.

Seine Songs wurden von Künstlern wie Widespread Panic gecovert, die sieben seiner Songs machen und selbst keine Schwächlinge in der Songwriting-Abteilung sind – und mit einigen der erfahrensten Gitarristen des Spiels gespielt haben, darunter David Lindley, Steve Kimock und Michael Houser .
Er war Frontmann einer Reihe extrem talentierter Bands, darunter Little Women, Stockholm Syndrome und The Jackmormons. Doch jetzt geht der Liedermacher solo. Mittlerweile auch schon zum 5. Mal im Norderstedter "Music Star"

www.jerryjoseph.com    en.wikipedia.org/wiki/Jerry_Joseph                      White Dirt        Amazing Grace    Radio Cab             Cortez the Killer

 

JESSE REDWING & BAND ( AUSTRALIEN ) - 7. Februar 2023

Den gepflegten 70er Jahre Blues-Rock von  Redwing haben wir zwar schon oft gehört, aber selten so gut, wie auf diesem Album. Der gerade und schnörkellose Sound auf “Light My Way” kokettiert zweifelsohne mit der Zeitlosigkeit des Blues. Und trotz all der Konventionen, die hier mit puristischer Liebe eingehalten werden ist es Redwing der den verwegenen Grundcharakter des Genres mit einer lapidar-frechen Attitüde auch im Jahr 2020 authentisch klingen lässt.

Geisterbeschwörung ist angesichts unserer durch-säkularisierten Gesellschaft etwas aus der Mode gekommen. Um den musikalischen Geist der der späten Sechziger herauf zu beschwören, ist vor allem viel Authentizität gefordert. Auch dann klingt das musikalische Endprodukt, aufgrund der abgedroschenen Phrasen allzu oft nach faulem Zauber. Doch Redwing schafft es mit einer liebenswerten naiven Einfältigkeit etwas herzustellen, das in all seiner Schlichtheit und Geradlinigkeit immerhin den Spirit dieser Zeit gekonnt einfängt. Dabei macht Redwing keine Kompromisse, verzichtet auf neumodische Eskapaden, sondern setzt den Fokus auf das Wesentliche: einen Sound, der eine wild -verwegene Lebenshaltung widerspiegelt. Und obwohl  Redwing dabei keinesfalls musikalische Grenzen sprengt, ist es seine individuelle Klasse, die “Light My Way” so mitreissend macht. Ausgestattet mit einer Stimme, die enorm viel transportieren kann und einem überaus amtlichen Gitarrenspiel lässt es Redwing ordentlich klappern, was den Wunsch nach einer langen Nacht in einem verrauchten Club erwachen lässt.

Natürlich erfüllt “Light My Way” dabei mit Schlagzeug und Bass grundlegend die Tradition des Gitarrentrios. Aufgenommen wurde in Sydney, Melbourne, New York und Nashville wobei die lokalen Session-Musiker ins Studio geholt wurden. Die ein- oder andere Nummer auch mit größeren Orchestrierungen eingespielt. Dabei kommen allerdings sehr zurückhaltend arrangiert, eine zweite Gitarre, eine Mundharmonika oder auch ein Bläsersatz, nämlich der von  Charles Bradey mit in die Begleitstruktur. Das lässt ein Paar Nummern, wie zum Beispiel “Fade” etwas soulig klingen. Der Rest ist straighter Blues-Rock, der uns direkt ins Gesicht springt mit Ausnahme der Nummer, die uns aus diesem Album herausführt: “You Got Time” ist eine wunderschöne Blues-Ballade alter Schule nach dem Motto ‘one man and his guitar’.

Das Klangbild von “Light My Way” entspricht selbstredend auch den Idealen der Siebziger und wurde sicherlich ausgeklügelt-analog aufgenommen. Zu allem passt auch das Artwork in blassen Farben und einem Foto, das an “Dirty Harry” erinnert. Keine Frage: Die Musik von Jesse Redwing besitzt etwas Zeitloses und ist aus diesem Winkel betrachtet einfach nur Gut. In der Stimmung, ist aber eine Haltung intendiert, die gelebt werden muss. Mit fehlenden sozio-kulturellen Inhalten bleibt sonst nur der verblasste Hauch von Retro als leere Hülse übrig.

Light My Day    Rubberband        jesseredwing.online/