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Willkommen auf der Seite www.Harksheide.de
Harksheide ist ein Norderstedter Ortsteil im Norden Hamburgs mit der besten Musik in der Stadt.

von Bürgern für Bürger - 23 Jahre "Music Star"   1997 - 2020 -  Öffnungszeiten bei Konzerten ab 19°° Uhr

"MUSIC STAR" 22844 NORDERSTEDT Marktplatz 11  

Unsere Ziele

Plan 1 - auf dieser Webseite findet nicht nur der Norderstedter Bürger Anregungen zum Besuch von Musikveranstaltungen

Plan 2 - und - Interesse vorausgesetzt - kann er sich auch aktiv einbringen und beteiligen an der Planung von Konzerten und                Festivals... und es gilt selbstredend: Nolite te bastardes carborundorum

Plan 3 - sei es als aktives- oder passives Mitglied des gemeinnützigen Vereins Music - Werkstatt e.V

 

FÄLLLT AUS! ABGESAGT! FÄLLLT AUS!

Liebe Freunde,

wegen des Corona Virus fallen viele Konzerte aus, einige haben wir schon auf exakt das gleiche Datum in´s nächste Jahr gelegt... den aktuelle Stand findet Ihr immer hier.

Wir haben nun schon einige Online Streaming Konzerte veranstaltet. Das Streaming Konzert Nummer 9 folgt am 29.5. mit DAVE GOODMAN. Am 5.6. spielt CLAUS ULRICH. Am 6.6. dann JADE LAGOON. Das Online Streaming Konzert Nummer 12 mit VANJA SKY & ROBERT WENDT folgt dann Anfang - Mitte Juni. Das Streaming Konzert Nummer 13 folgt am 12.6. um 20.00 mit dem Duo Claus "Dixi" Diercks & Barbara Grischek. Am 18.6. tritt dann das Hamburger Singer-/Songwriter Duo MARGINS OF APRIL auf. Mehr Infos immer auf unserer Seite. :)

Der Online Stream Live findet immer auf unserem YouTube Kanal Norderstedt Musik statt. Beginn: 20°° UHR wenn nicht anders vermerkt.

 

Bis dahin und bleibt gesund.

Wolfgang

 

Hier ein Text von unserem Freund Berthold Seliger aus seinem Blog:

Für uns alle, die gesamte Konzertbranche wie die Fans, wäre es sehr hilfreich, wenn die zuständigen Behörden langfristig agieren und verbindliche Aussagen treffen würden.
Die Vorbereitung von Tourneen und von Festivals zieht sich über etliche Monate, und wenn wir alle einigermaßen im Voraus Bescheid wüßten, könnten wir uns einen Teil der notwendigen Investitionen (von Wo*Manpower bis Werbung) sparen.
Tourneen brauchen Vorlaufzeiten (und übrigens auch Reisefreiheit).
Die österreichische Regierung hat diese Woche alle Veranstaltungen bis Ende Juni, die dänische sogar bis Ende August untersagt, weswegen auch das bedeutendste europäische Festival, Roskilde, abgesagt werden mußte.
Die baden-württembergische Landesregierung hat immerhin bis zum 15.6. alle Veranstaltungen untersagt.

Niemand braucht einen Flickenteppich von Entscheidungen, Föderalismus hin oder her. Verbindliche Aussagen mindestens drei Monate im Voraus!

Uns Musiker*innen, Veranstalter*innen und Kulturarbeiter*innen ist bewußt:
Konzerte waren das erste, was unter- und abgesagt wurde.
Und Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen werden das letzte sein, was wieder möglich sein wird!

Insofern betrifft der Lockdown die Kulturszene ganz besonders.
Und die Ungleichheit, die allerorten herrscht, ist aktuell auch in der Konzertszene manifest: Daß Covid-19 und Corona alle gleich machen würde, ist eben grober Unfug.

Sicher, Anna Netrebko kann ebenso wenig öffentlich singen wie die kleinen Songwriter*innen in Neukölln oder Giesing.
Doch die Superstars verfügen anders als junge und unbekannte Musiker*innen über einen ausreichenden ökonomischen Background, um problemlos über die Runden zu kommen.

Nochmal zur Erinnerung:
das durchschnittliche Jahreseinkommen von Musiker*innen in D betrug zum 1.1.2019 laut Künstlersozialkasse gerade einmal 14.628 Euro;
das der weiblichen Musikerinnen betrug sogar nur 12.222 Euro,
das der Musiker*innen unter 30 Jahren 13.398 Euro und das der weiblichen Musikerinnen unter 30 nur 12.191 Euro…

Während der Vorstandsvorsitzende von CTS Eventim, Klaus Peter Schulenberg, Dollar-Milliardär ist und der CEO von Live Nation, Michael Rapino, über ein Jahreseinkommen von mehr als 70 Millionen US-$ verfügt,
verdienen die zahlreichen, meist selbständigen Arbeiter*innen im Konzertbetrieb, also Stagehands, Securities, Roadies, Busfahrer usw., häufig gerade einmal Mindestlohn.

Die Ungleichheit setzt sich bei den Konzert- und Tourneeveranstaltern fort:
CTS Eventim und Live Nation sind Aktiengesellschaften und verfügen über zig Millionen Rücklagen und sind außerdem im Milliardenbereich kreditwürdig (die langfristigen Verbindlichkeiten, „long-term debts“, von Live Nation beliefen sich laut Geschäftsbericht des Konzerns zum 31.12.2019 auf 3,31 Milliarden US-$!).

Die Rücklagen der unabhängigen Tournee- und Konzertveranstalter dagegen sind gering und reichen bestenfalls für ein paar Monate, wenn überhaupt.
Und Clubs und Kulturzentren, die von gestern auf heute schließen mußten, können kaum ein paar Wochen überleben.

Wir alle, die wir das unabhängige Konzertleben am Laufen halten, sind in der Regel mit Leidenschaft bei der Sache, und selbst die vielen unter uns, die hart am Prekariat entlang schrammen,
wissen es doch zu schätzen, daß sie ein gegenüber Verkäufer*innen oder Arbeiter*innen privilegiertes und selbstbestimmtes Leben führen können.

Doch in der aktuellen Situation gibt es einfach keine wirtschaftlichen Lösungen mehr.
Es geht in der Konzertszene, und dort vor allem den kleinen und mittleren Firmen, Musiker*innen, Kulturarbeiter*innen, schlicht um die Existenz!
Seit März keine Konzerte mehr, absehbar mindestens vier, wahrscheinlich sogar noch mehr Monate mit null Einnahmen – wie soll das gehen?

Von der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU), hört man in diesen Tagen viel – kaum ein Mikrofon, an dem sie vorbeigeht, kaum ein Feuilleton, in dem nicht ein langes Interview mit ihr erscheint.
Aber in der Substanz? Null.
Wurden die Besonderheiten der Kulturbranche bei der Konzeption von Nothilfen aufgrund der Corona-Epidemie berücksichtigt?
Natürlich nicht.
Gibt es einen Kultur-Soforthilfe-Fonds der Bundesregierung?
Nein.
In Zeiten der Krise erfährt man deutlich, wer handelt und auf wen man sich verlassen kann - und wer nur schöne Worte macht.

Wir werden erleben, ob wir uns im August und September schon wieder bei Konzerten sehen können.
Ich hoffe es wirklich sehr.

Sollte es der Fall sein, das die Live-Musik noch für eine längere Zeit nicht stattfindet, appelliere ich an euch:
Vergesst sie nicht, eure Clubs in die ihr immer gegangen seid, vergesst sie nicht, eure Künstler und Bands, die euch wunderbare Abende beschert haben, besucht sie auf ihren facebook Seiten, besucht und beteiligt euch an den streaming Konzerten, geht auf ihre Webseiten, kauft DORT eure CDs.

Werdet "patrons", spendet ihnen Geld (nein, das ist keine herablassende Geste), macht euch einen account auf "bandcamp" bandcamp.com [DIE BESTE und künstlerfreundlichste Kaufseite für digitale Musik! Es gibt dort auch "richtige" CDs!]

Kurz: seid solidarisch, damit es die kleinen und feinen Konzerte dann überhaupt noch geben wird, ob im August und September 2020, ob im Januar oder im Sommer 2021…

Radiosendertipp:

es gibt tatsächlich Radiosender, welche Musik von Musikern spielen,

die schon im "MusicStar" aufgetreten sind, so z.B.

LAUREL CANYON RADIO

Hamish Anderson, Israel Nash, Matthews Southern Comfort, Don Gallardo, Eileen Rose, Sweet Remains, Shannon McNally, Bonnie Bishop, Zervas & Pepper, Eileen Jewel, Fairport Convention, Cody Jinks, Jason Ringenberg, Smooth Hound Smith, Jonathan Byrd, Plainsong, Israel Nash, Hamish Anderson - alles in einer Woche.... hier mal reinhören.

und wer kennt diesen Sender nicht:

RADIO CAROLINE

ROBERT JON AND THE WRECK, BYWATER CALL und und und

hier mal reinhören

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